12. Juli 2010

Tag 2 Cape Range National Park

Geschrieben von admin in Allgemein

Wir sind gerade im Cape Range Nationalpark. Überhaupt hier rein zu kommen war allerdings nicht unbedingt einfach.

Vorgeschichte.

Carnarvon ist eine Rentnerstadt. Schilder die bei uns vor Schulkindern warnen, fordern hier besondere Aufmerksamkeit auf Senioren. Auf Zeltplätzen wird auf übliche Hygienevorschriften die auf den Mülleimer hinweisen verzichtet und dafür auf Regeln wie „Nachttöpfe bitte nicht im Waschbecken entleeren“ hingewiesen.

Ansonsten gibt es dort nicht viel außer Plantagen. Dank der schlechten Erntesaison gibt es dort allerdings auch nicht viel mehr als trockene Pflanzen und ein paar grüne Bananen. Schlecht für uns, da wir eigentlich auf Arbeit spekulierten.

So fuhren wir nach zwei Tagen weiter uns schauten uns die Blowholes an. Hierbei handelt es sich um Löcher in Felswänden aus denen Wasserfontänen schießen. Sehr spektakulär. Dort verbrachten wir weitere 2 Nächte.

Was aber eigentlich viel wichtiger ist, ich habe meinen 1. In der freien Wildbahn schwimmenden Wal gesehen!! Riesige Tiere. Ziemlich abgefahren.

Anschließend ging es nach Rocky Pool und danach wieder nach Carnarvon um einzukaufen. Coral Bay war die nächste Station. Dies ist ein kleines Dorf direkt am türkisblauen Meer (Ningaloo Marine Park) – Dorf ist schon fast übertrieben, da es dort nur zwei Zeltplätze, ein Hostel, ein Hotel und eine kleinen Supermarkt gibt. Da es zur Abwechslung mal wieder warm war, blieben wir dort ebenfalls 2 Nächte und verbrachten die meiste Zeit einfach am Strand.

Danach fuhren wir nach Exmouth. Auf dem Weg dorthin, legte sich Felix geschwind unter Eddie, da wir bemerkten dass Eddie nicht nur einen Sprung in der Scheibe hat sondern auch die ein oder andere Schraube locker ist. Felix fand hierbei wohl endlich seine Berufung und weiß jetzt auch was ihm nach Australien blüht. Eine Ausbildung zum Automechaniker. (Kleiner Scherz!) Mit etwas Kabelbinder wurden alle in Frage kommenden Gegenstände wieder befestigt und die Reise konnte weiter gehen.

Als wir dann in Exmouth ankamen (an dieser Stelle fängt die eigentliche Vorgeschichte an) teilten uns Schilder mit, dass alle Zeltplätze im Cape Range NP restlos ausgebucht sind. Hier sind gerade Ferien, weshalb die Leute schon ab 6Uhr morgens vor dem Park warten um einen Zeltplatz zu bekommen, so sagt man zumindest! Wir nahmen uns einen normalen Zeltplatz und fassten den Entschluss um halb 5 aufzustehen, damit wir auch wirklich den Park passieren können. Um 5 Uhr morgens standen allerdings schon 5 Autos vor uns. Um 8 kam dann der Ranger mit der schlechten Nachricht, dass nur 3 Zeltplätze frei geworden sind, was für uns bedeutete, dass wir den Tag irgendwie anders verbringen mussten.

Wir erkundeten Exmouth und verbrachten einige Zeit bei einem Trampolin, spielten Frisbee und vertrödelten die Zeit bis 7Uhr abends. Dann fuhren wir wieder zum Eingang des Nationalparks und machten Abendessen. Dort waren wir allerdings wieder nicht die ersten. 2 Mädels die am Morgen schon vor uns warteten, waren nun wieder vor uns. Das beruhigte sie ebenso wie uns, da wir so nicht alleine waren. Immerhin ist es wohl nicht unbedingt ganz legal einfach vor einem Nationalpark zu übernachten. Innerhalb der nächsten 4 Stunden kamen 3 weitere Autos. Als wir um 7Uhr wach wurden, waren wir schon zu 13.

Der Ranger kam und funkte pünktlich um 8Uhr die Zeltplätze an um zu fragen wie viele Autos den Park besuchen können. Es wurden genau 2 Autos durchgelassen. Die anderen mussten wieder fahren. Ich sag mal – Glück gehabt. Wir kamen zunächst zu „Ned’s Camp“, der 1. Zeltplatz im Park und gleichzeitig der einzige der frei war. Wir bekamen kurz nach unserer Ankunft frisch gefangenen Fisch von unserem Nachbarn geschenkt und auch sonst machten die Leute einen recht sympathischen Eindruck. Wir beschlossen uns trotzdem dazu den Zeltplat für die nächsten 2 Nächte zu wechseln um mehr vom Park zu sehen. Heute sind wir dann auf den „Kurrajong“ Zeltplatz gekommen und haben uns die „Yardie Creek“ Schlucht und andere Highlights des Parks angeschaut.

Ein Kommentar zu ' Tag 2 Cape Range National Park '

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  1. Schleuderarm sagte,

    am 12. Juli 2010 um 16:30

    Puh, wer da nicht auf vor Neid platzt. Ja, Finger fast abschneiden muß ja nun nicht sein und unter Eddi liegen ist ja auch nicht so prickeld. Die Bilder und die geschilderten Eindrücke sagen mir “Ach wär ich doch nur 30 Jahre jünger und dann würde ich auch nach Australien düsen.

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